Dunkel wars, der Mond schien helle...

Letztes Update: Montag, 22. Januar 2018 - 21:09 Uhr

Dunkel war's, der Mond schien helle,
schneebedeckt die grüne Flur.
Als ein Wagen blitzesschnelle
langsam um die runde Ecke fuhr.

Drinnen saßen stehend Leute,
schweigend ins Gespräch vertieft,
als ein totgeschossener Hase
auf der Sandbank Schlittschuh lief.

Und auf einer roten Bank,
die blau angestrichen war,
saß ein blondgelockter Knabe
mit kohlrabenschwarzem Haar.

Neben ihm 'ne alte Schachtel,
zählte kaum erst sechzehn Jahr,
kaute eine Buttersemmel,
die mit Schmalz bestrichen war.

Droben auf dem Apfelbaume,
der sehr süße Birnen trug,
hing des Frühlings letzte Pflaume,
und an Nüssen noch genug.

Von der regennassen Straße
wirbelte der Staub empor.
Und ein Junge bei der Hitze
mächtig an den Ohren fror.

Beide Hände in den Taschen.
hielt er sich die Augen zu.
Denn er konnte nicht ertragen,
wie nach Veilchen roch die Kuh.

Holder Engel, süßer Bengel,
furchtbar liebes Trampeltier.
Du hast Augen wie Sardellen,
alle Ochsen gleichen Dir.

 

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Kommentare 6

ekuluke1423 (2015-01-09 - 21:32 Uhr)
kenn ich aus der schule .
fällt euch nichts besseres ein?????¥¥
Flocke (2015-07-12 - 16:55 Uhr)
Das Gedicht kenne ich, aber es sind mehr Strophen dabei.Kann ich gut gebrauchen!
Sanchez (2017-03-18 - 14:12 Uhr)
Tolles Gedicht Gefällt mir sehr ich kenne es zwar schon länger aber diese Seite ist so oder so geil das stimmt wirklich das meine ich ernst!
diggi (2017-07-23 - 11:32 Uhr)
langweilig.......
Uhu (2017-08-08 - 21:45 Uhr)
Das Gedicht ist einfach herrlich! Ich kannte nur die ersten Strophen. Schön das es noch mehr gibt!
lidiya (2018-01-22 - 21:09 Uhr)
Konnte ich gut gebrauchen.

 

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