Lustige Weihnachtsgedichte

Letztes Update: Dienstag, 16. August 2016 - 16:40 Uhr

Wenn die Weihnachtszeit naht und die ruhigen und besinnlichen Momente den Winter bestimmen, ist genau der richtige Augenblick für Erheiterung mit lustigen Weihnachtsgedichten und witzigen Texten rund ums Weihnachtsfest. Auch Weihnachten darf und sollte gelacht werden, darum gibt es hier eine Auswahl an amüsanten und fröhlichen Gedichten.

Ein etwas anderes Weihnachtsgedicht

Autor und Datum leider unbekannt

Denkt Euch, ich habe das Christkind gesehn,
Ich hab's überfahren - es war ein Versehn,
Ich hatte gerade die Äuglein zu,
Ich träumte beim Fahren in himmlischer Ruh.
Das Christkind hat in dieser heiligen Nacht
Bekanntschaft mit meinem Kühler gemacht.

Später sah ich auch noch den Weihnachtsmann,
Er führte gerad seine Rentiere an.
Ich überholte den langsamen Wicht,
Doch sah ich den Gegenverkehr dabei nicht.
Ich wich noch aus, doch leider nicht Santa,
Ein kurzes Rummsen und er klebte am Manta.

Am Ende sah ich auch Nikolaus,
Er stürmte grad aus dem Freudenhaus.
Er kam ganz hektisch über die Kreuzung gelaufen,
Wollt am Automaten nen Präser sich kaufen.
Mein Auto und mich hat er wohl nicht gesehn,
Jedenfalls blieben nur seine Stiefel stehn.

So ist die Moral von dem Gedicht,
Fahr zu schnell Dein Auto nicht!
Denn als ich zu Haus war, da musste ich heulen,
Mein schöner Wagen, der hatte drei Beulen.
Vom Niklas, vom Christkind und vom Santa Claus,
Nächstes Jahr Weihnachten, das fällt dann wohl aus .....

Weihnachten (in Schwäbisch)

Autor: Elmar Rieder, 2013-09-12

Wenn d'Leid wia d`Henna gackern
Und s'doppelte und dreifach ackern
Wenn alles durchananda rennt
Dann is mindestens Advent.

Wenn's alle nei in d'Läda loffen
Und a jeden Scheidßdreck koffen
Und nimmer auf den Euro achten
Dann is kurz vor Weihnachten.

Wenn Mama mit de Kindr singt
Das Lied von der Vermehrung
Der Babba mit dem Stromschlag ringt
Dann woisch - jetz is Bescherung.

Ihr Kinderlein kommet hams gsunga
Jetzt wird um jed's Packerl ganz narrisch grunga
Du siesch, weil d'Mama jetzt woint
Des mit de Kinderlein war ned so gmoind.

De Kinder war'n speib'n
Die Eltern warn prall
D'Verwandschaft is ganga
A Saustall überall.

Endlich is Ruhe, man konnte sich retten
Koi Brand, koi Unfall, koi Polizei
A jeda frißt wieda Tabletten
So feier mer nächschds Johr auf's nei :)

 

Lustiges Weihnachtsgedicht: "Weihnachten gibt's Nix"

Autor: Elmar Rieder, 2013-09-12

Grad war noch Frühjahr, Osterfest
Dann Sommerferien und jetzt?

Jetzt rasen wir auf Weihnacht zu
Wir kriegen einfach keine Ruh.

Heuer wird es anders werden
Das Christkind kommt nicht auf die Erden.

Denn um die Gaben zu verteilen
Muss sich das Christkind sehr beeilen.

Im Osten wird zuerst beschert
Doch wird der Zutritt hier verwehrt.

Zum Christkind sagte der Imam
Du hast Schweinswürst im Gepäck
Das wollen wir hier nicht ham
Entsorge diesen Dreck.

Das Christkind murmelt leise
So eine gottverdammte Scheiße.

Und denkt, jetzt stell ich mich mal dumm:
Ich brauche ein Transit-Visum.

Nun muss das Christkind sich beeilen
Und darf nicht länger mehr verweilen.
Das Christkind fliegt Vollgas und Übermut
Doch Israel verweigert den Überflug.

Da hat das Christkind nicht lang überlegt
Denn die schießen auf alles, was sich bewegt.
So fliegt das Christkind außen rum
doch über 'm Meer wird's ihm zu dumm.

Es denkt - Wenn der Sack nur leichter wär
Und versenkt ein paar Gaben im Meer.

So kommt das Christkind an Afrikas Küste
Gleich unterhalb der Sahara-Wüste.

Es schüttelt den Kopf - das wird ja immer netter
Da bleib ich nicht - die haben andere Götter.

Pro forma ein bisschen was aus dem Sack gestreut
Vielleicht gibt's ja ein paar, die das freut.

Weiter fliegt es nach Amerika
Doch halt, Europa ist ja auch noch da.
Egal, es fliegt so schnell, es hält nicht an
Die Amis sind sowieso immer als Erste dran.

Doch wie sich das Christkind die Augen rieb,
Keiner da - alle im Krieg.

Egal, denkt es sich, jetzt fliege ich hoch
Vielleicht schaffe ich es ja noch.

Ein Stopp in Europa wäre die nächste Station
dort kennt man das Christkind seit Jahrhunderten schon.

Regenschauer und Flügel nass
Vollbremsung und Fuß vom Gas.

Harte Landung; Christkind sauer
Geht es wutentbrannt zu einem Bauer.

Bauer packt Christkind behände
Freundlich lächelnd, oh, Peking-Ente.
Da ist dem Christkind sonnenklar
Dass es zu weit geflogen war.

Von Europa sah es kein einziges Haus
Da gingen längst alle Lichter aus.
Es konnte nichts sehen von diesem Land
Denn darüber war der Rettungsschirm gespannt.

Mit Tricks und freundlichem Wesen
Entwand sich das Christkind den netten Chinesen.

Über Australien wollte oder konnte es nicht mehr
Es schüttete dort seinen Gabensack leer.

Dann machte es noch eine kleine Pause
Und flog restlos enttäuscht direkt nach Hause.

Wenn's heuer nix gibt, dann schau nicht so dumm,
Ich hab dir erklärt, wieso und warum.

Probier's mal mit Gemütlichkeit
Denn heuer hast du dazu Zeit.

 

 

Hast du auch ein tolles Weihnachtsgedicht geschrieben? Immer her damit :-)

Kommentare 3

Sigi (2014-12-05 - 19:49 Uhr)
Jeder aus einer Spiele-Rund macht zum letzten Treff des Jahres ein Gedicht

Wieder ist ein Jahr vorbei,
begonnen hat es wie es sei.
Mit Winterspielen im Russenland,
ja das war schon allerhand,
so vollends russisch an zu sehn,
wenn man den Rest verdeckt war es wunderschön.


Ein Frühling bezaubernd, mit Raps und mit Flieder,
Die Vögel die ich gefüttert im Winter mit schönem Gefieder.
Kätzchen blühten auch so seiden,
Bodendecker ganz bescheiden.
Grün bis hinein in den September ,
you now ?, you Remember ?


Börsencrash wie jedes Jahr
auch dies gehört zu jedem Jahr,
ebenso gab`s Brot und Spiele,
so richtig schlechte davon viele.
Im Permafrost ein Virus liegt,
Hauptsache die Börse siegt.

Also geht man schon bei Zeiten,
Boden und auch Büsche weiten,
pflanzen, schneiden, reparieren
man will doch keine Zeit verlieren.
Dafür gibt`s jetzt sogar Punkte straff,
der Lappen schneller weg da biste baff.


Freunde werden zum Grillen geladen,
Fleisch, Wurst und Brot vom Fladen.
War es Stoppel-Wurst vom Contest,
nein, an solche Leute glaubt nur RTL ganz fest.


Ausgetauscht der Worte viel,
wer kam wo am besten ans Ziel ?,
Oft beim Kaffee wird noch geplauscht,
was man andern abgelauscht.
Alle Menschen sind so richtig fröhlich,
eben halt so Menschenseelig.

Alleine zwei Flieger brachten sechshundert Menschen
in die ewigen Gründe, niemand steht für diese Sünde,
Tausende bei Schiffsunglücken auf den Personenschiffen,
nein nicht die Tausende in den Nussschalen vor Afrikas Riffen,
Und schnell zog Ebola herbei,
auf der ganzen Welt Geschrei,
dabei war die Seuche doch bekannt,
wir holten sie uns hier selbst ins Land.
Die Pillenlobby will es wissen,
geht’s dir nach den Generikas beschissen,
oder blühst du auf zum Rosenstrauch,
dann hört Ebola auch wieder auf…..


Schon kommt der Herbst vor unsere Tür,
alles wieder rückwärts führ,
Obwohl so lange sonnig warm und trocken,
erwarten wir im Dezember nun doch die ersten Flocken.
Einer sitzt bei röscher Ente,
denkt nun nach über geschaffte Rente.
Der andere lässt nicht gern die Füße bammeln,
geht lieber mal zum Fische angeln.

Die Frauensleut butschern im Garten,
können das " spielen " nicht erwarten.
Und wieder kommt ein kurzer Blick zurück,
sind wir denn für die Zukunft auch noch fit.
So mancher musste dies Jahr geh`n,
darf nicht mehr auf unserer Erbse stehn.



Ja Fit sind wir noch allemal,
attestieren wir uns im Fitnessaal.
Doch plötzlich so ein Druck auf der Seite,
kommt sie jetzt doch, die Pleite,
nein es war nur ein Signal,
schalt mal ab, lass was liegen, mach`s, egal.


So liegen im Land of Free
nicht trocken so mancher See,
ganze Städte stehen leer,
die will ganz einfach keiner mehr.
Die Menschen die dort lebten Gott erbarm,
sind alle jetzt bettelarm.
Da machen die Amis auf ein altes Fass,
es greift um sich der Rassenhass,
erschossen wird aus allen Rohren,
selbst solche die auch hier geboren.

Und grad so in der Weihnachtszeit,
da sind sie alle dann bereit,
zu spenden und auch lieb zu reden,
machen Ratschläge für alle und jeden.
Nö nö sagt da Herr Brüderle und auch Herr Grass,
aufnehmen sollt Ihr sie mit Zwang und Maß.
Ach so die Bergleute aus Südamerika und der Türkei
liegen mir noch auf dem Herzen,
kommt macht dafür an die Weihnachtskerzen.
Für jeden eine, was die sind schon alle,
wurden schon benötigt für die getöteten Wale.
Natürlich nur zum Forschungszweck,
dafür fressen andere aus Fernost den importierten Dreck.



So wie unsere Eltern nach dem Krieg,
da hatten wir auch verloren und keinen Sieg.
Doch jetzt, wir haben doch 60 Jahre geschafft,
wird uns das alles weggerafft,
nein, nur Platz für andere sollen wir schaffen,
abgeben ein Leben lang nur nichts horten, alles geben,
was wird das jetzt für ein Leben?.
Da sitzen Menschen in München auf den Bäumen,
von einer goldenen Zukunft träumen.
Bitte nur nicht hier wir sind schon voll,
nehmt eure Arche steuert an das nächste Atoll.

Ich glaube wir alle haben das nicht gedacht,
so kurz bevor der heiligen Nacht.
Wir schmücken wieder, außen und innen,
dabei wir tief so in uns sinnen,
wen oder was laufen wir hinterher,
all das beschäftigt uns sehr.
Es kommt halt das große Fest,
der Mensch mal wieder im persönlichen Test.
Ich verteil meine Gunst das ganze Jahr,
mach ich das alles auf einmal, wäre es nicht wahr.


Aber eins bleibt so wie immer,
die Glöckchen, die Weihnachtsbeleuchtung,
die Kriege die Trümmer,
das sehe ich schon seit meiner Jugend,
das ist die Welt in der Ich lebe, deren Tugend.
Rosetta du dort auf einem Metheorit,
warum nahmst du mich nicht mit.
O.K. All das soll mich nicht belasten und sorgen,
denk ich doch positiv, denk ich an Morgen…….

Doris (2014-12-17 - 11:58 Uhr)
Ein mir aus der Seele sprechendes Gedicht. Sollte überall veröffentlicht werden.
Sigi (2014-12-26 - 18:19 Uhr)
Hallo Doris, schön das du diese Sprache verstehst dafür schauen Menschen mich fassungsloss an. Dabei war das Jahr noch gar nicht mal vorbei.Und der Greuel nimmt kein Ende.Aber wir bekommen von aller Welt die Zusage die besten zu sein.
Ist doch krank.
liebe grüße der verfasser !

 

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