Lebensplanung - Reichtum ist nicht alles!

Letztes Update: Dienstag, 06. März 2018 - 16:17 Uhr

Ein Investmentbanker stand in einem kleinen mexikanischen Fischerdorf am Pier und beobachtete, wie ein kleines Fischerboot mit einem Fischer an Bord anlegte.
Er hatte einige riesige Thunfische geladen.

Der Banker gratulierte dem Mexikaner zu seinem prächtigen Fang und fragte wie lange er dazu gebraucht hatte.

Der Mexikaner antwortete: "Ein paar Stunden nur. Nicht lange."
Daraufhin fragte der Banker, warum er denn nicht länger auf See geblieben ist, um noch mehr zu fangen.
Der Mexikaner sagte, die Fische reichen ihm, um seine Familie die nächsten Tage zu versorgen.
Der Banker wiederum fragte: "Aber was tun sie denn mit dem Rest des Tages?"

Der mexikanische Fischer erklärte: "Ich schlafe morgens aus, gehe ein bißchen fischen, spiele mit meinen Kindern, mache mit meiner Frau Maria nach dem Mittagessen eine Siesta, gehe in das Dorf spazieren, trinke dort ein Gläschen Wein und spiele Gitarre mit meinen Freunden. Sie sehen, ich habe ein ausgefülltes Leben."

Der Banker erklärte: "Ich bin ein Harvard Absolvent und könnte Ihnen ein bisschen helfen. Sie sollten mehr Zeit mit Fischen verbringen und von dem Erlös ein größeres Boot kaufen. Mit dem Erlös hiervon wiederum könnten sie mehrere Boote kaufen, bis sie eine ganze Flotte haben.
Statt den Fang an einen Händler zu verkaufen, könnten sie direkt an eine Fischfabrik verkaufen und schließlich eine eigene Fischverarbeitungsfabrik eröffnen. Sie könnten Produktion, Verarbeitung und Vertrieb selbst kontrollieren. Sie könnten dann dieses kleine Fischerdorf verlassen und nach Mexiko City oder Los Angeles und vielleicht sogar New York umziehen, von wo aus sie dann ihr florierendes Unternehmen leiten."

Der Mexikaner fragte: "Und wie lange wird dies dauern?"
Der Banker antwortete: "So etwa 15 bis 20 Jahre."
Der Mexikaner fragte: "Und was dann?"
Der Banker lachte und sagte: "Dann kommt das Beste. Wenn die Zeit reif ist, könnten sie mit Ihrem Unternehmen an die Börse gehen, Ihre Unternehmensteile verkaufen und sehr reich werden.
Sie könnten Millionen verdienen."
Der Mexikaner sagte: "Millionen, und dann?"

Der Banker sagte: "Dann könnten sie aufhören zu arbeiten. Sie könnten in ein kleines Fischerdorf an der Küste ziehen, morgens lange ausschlafen, ein bißchen fischen gehen, mit Ihren Kindern spielen, eine Siesta mit Ihrer Frau machen, in das Dorf spazieren gehen, am Abend ein Gläschen Wein genießen und mit Ihren Freunden Gitarre spielen."

 

Wenn du auch eine witzige Geschichte oder irgendwas zum Lachen geschrieben hast, das du hier gerne veröffentlichen möchtest, schick mir doch eine Email oder schreibe einen Kommentar.

Kommentare 11

Jemand (2016-08-09 - 01:00 Uhr)
Die Pointe fehlt
Guschi (2016-11-01 - 15:03 Uhr)
Da scheint "Jemand" (Die Pionte fehlt) die Geschichte nicht verstanden zu haben!!!
Tattoochris (2016-11-01 - 15:49 Uhr)
Die Pointe? Das was zählt, hat er schon, auch ohne 20 Jahre zu arbeiten! Ein ausgefülltes, schönes Leben mit seiner Familie! Geld ist nicht das wichtigste im Leben!!!
Socke (2016-11-03 - 16:27 Uhr)
Von wem stammt diese Kurzgeschichte?
Socke (2016-11-03 - 16:28 Uhr)
Brauche das für meinen Unterricht, möchte diese gern für eine Inhaltsangabe nehmen.
flatfoot (2016-11-27 - 15:45 Uhr)
Bezweifle , daß es einen Urheber gibt, ist vermutlich ein Wanderwitz den es an jedem fischreichen Gewässerufer gibt. Kannte ihn mit Italien statt Mexiko. Geht auch mit Kartoffeln statt Fisch, nur halt nicht so reich an Eiweiß und Omegafettsäuren.
Vicky (2017-01-04 - 10:29 Uhr)
"Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral" von Heinrich Böll 1963
Celtic (2017-03-05 - 18:47 Uhr)
Trotzdem genial.
Lindy (2017-07-07 - 14:43 Uhr)
Na sowas... der Banker hat kein Gehirn...der Fischer hat dich schon alles...
burak (2018-01-10 - 14:44 Uhr)
Es ist super aminakoyim.... :-)
Karpes (2018-03-06 - 16:17 Uhr)
Es fehlt der Schluss,ich kenne die Gescgichte.
Am Schluss sag der Fischer, was nützen mir all die Millionen, ich liebe das Fischen so wie es ist, und ich bin zufrieden mit meinem Leben. Mit den Millionen wäre ich nur unglücklich und hätte jeden Tag Angst, dass sie mir genommen werden.

 

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