Infos zur doppelten Haushaltsführung

Update: Mittwoch, 17. April 2019 - 23:47 Uhr

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Zweitwohnung
Die Zweitwohnung als sinnvolle Alternative zum Pendeln?

Wer heutzutage in der Berufswelt erfolgreich sein möchte, muss vor allem eines an den Tag legen: Flexibilität. Die Zeiten, in denen Arbeitssuchende sich darauf beschränken konnten, nur in ihrem nahen Umfeld auf Jobsuche gehen zu können, sind längst vorbei. Mittlerweile ist es häufig so, dass auch weiter entfernt vom Wohnort eine Arbeitsstelle angetreten werden muss oder aber der Beruf es verlangt, ab und zu auch in einer anderen Stadt zu arbeiten. Da stellt sich die Frage, wo übernachtet werden soll. Kommt es nur recht selten vor, dass auswärts genächtigt werden muss, dann bietet sich natürlich ein Hotel an. Doch wird tatsächlich nur das Wochenende in den eigenen vier Wänden gewohnt, steht schnell die Überlegung ins Haus, ob sich nicht eine Zweitwohnung lohnt. Allerdings kommt damit auch die Frage auf, ob eine weitere Wohnung finanziell überhaupt machbar ist und wenn ja, ob es nicht Möglichkeiten gibt, den Staat an den entstehenden Kosten zu beteiligen. Das Stichwort hierfür ist die doppelte Haushaltsführung.

 

 

Voraussetzungen für die doppelte Haushaltsführung

Damit die Werbungskosten, die aus beruflichen Gründen entstehen, tatsächlich als doppelte Haushaltsführung verbucht werden können, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

Warum sich jemand eine Zweitwohnung zulegen muss, kann mehrere Gründe haben.

Beispielsweise, weil das Unternehmen, in dem er oder sie arbeitet, den Standort gewechselt hat oder weil der Arbeitnehmer an einen anderen Standort versetzt worden ist. Ein paar Praxisbeispiele zeigt auch der Ratgeber von Lexware, den Verbraucher kostenlos downloaden können.

Absetzbare Kosten

Wenn die oben genannten Voraussetzungen erfüllt sind und eine doppelte Haushaltsführung möglich ist, gilt es die Frage zu klären, welche Kosten nun tatsächlich von der Steuer abgesetzt werden können.

Verpflegung
Auch in punkto Verpflegung haben Arbeitnehmer
viele Möglichkeiten, um effektiv Kosten zu sparen.


• Verpflegungskosten

Auch Mehrkosten für die Verpflegung können abgesetzt werden. In den ersten drei Monaten in der Zweitwohnung sind die Pauschalen für Verpflegungsmehraufwand bei Dienstreisen absetzbar, das sind 24 Euro für einen vollen Tag, in dem der Arbeitnehmer von seiner Hauptwohnung abwesend ist.

Letztendlich ist es nicht für jeden angenehm, zwischen Haupt- und Zweitwohnung zu pendeln, schon gar nicht aus finanzieller Sicht. Wenn sich der Arbeitnehmer aber richtig anstellt und gut informiert ist, ist es ihm durchaus möglich, viel Geld vom Fiskus wieder zurückzubekommen.

 

Abschließende Tipps zum Thema

Wer möglichst viel steuerlich geltend machen möchte, muss in der Regel viel beachten und vor allem noch mehr aufbewahren, ablegen und seine eigenen Unterlagen organisieren.

 

Abbildung 1: pixabay.com © keresi72 (CC0 1.0)
Abbildung 2: pixabay.com © LoggaWiggler (CC0 1.0)
Abbildung 3: pixabay.com © TiBine (CC0 1.0)

 

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