
Ein Umzug ist ein anstrengendes Unterfangen und scheitert nicht selten an Kleinigkeiten. Wenn die Planung vorher nicht effektiv ist, musst du hinterher mit Problemen rechnen. Wenn du kein Umzugsunternehmen nutzen möchtest, bist du auf dich selbst angewiesen. Die gute Nachricht ist, dass du mit wenigen Handgriffen deutlich mehr Entspannung reinbringen und dein Hab und Gut locker von A nach B bekommst. Wir sagen dir, was du vorher beachten solltest.
In den beliebten Kiezen der Hauptstadt ist Parkraum ein kostbares Gut. Du kannst nicht darauf hoffen, dass ausgerechnet vor deiner Haustür eine Lücke frei ist. Ein offizielles Halteverbot ist deshalb die wichtigste Investition für deinen Umzugstag. Kompliziert ist das heute nicht mehr, nutze einfach Onlinedienste, und schon kannst du dein Halteverbot in Berlin beantragen.
Beachte dabei unbedingt die Vorlaufzeiten für die Aufstellung der Schilder. Meistens müssen diese mindestens drei volle Tage vor dem Termin sichtbar am Straßenrand stehen. Nur so haben Anwohner die Chance, ihre Fahrzeuge rechtzeitig umzuparken. Ein eigenmächtiges Absperren mit Stühlen oder Flatterband ist übrigens nicht zulässig und wird oft ignoriert.
Ein Umzug steht und fällt mit der Qualität deiner Mannschaft. Verlasse dich niemals nur auf vage Zusagen aus dem Freundeskreis. Erfahrungsgemäß sagt immer jemand kurzfristig wegen Krankheit oder wichtiger Termine ab. Plane deshalb von Anfang an zwei bis drei Ersatzpersonen ein. Nichts ist frustrierender als ein halbvoller LKW und zu wenige helfende Hände beim Schleppen. Kommuniziere klare Startzeiten und sorge für eine gute Verpflegung während des Tages.
Überlege dir vorab genau, wer welche Aufgaben am besten übernimmt. Die kräftigsten Leute gehören an die schweren Möbelstücke oder die Waschmaschine.
Andere Helfer können sich um das Beladen des Transporters oder die Sicherung der Ladung kümmern. Eine gute Koordination verhindert, dass sich alle gegenseitig im Weg stehen. Wenn jeder genau weiß, was er zu tun hat, läuft der gesamte Prozess deutlich flüssiger ab.
Unterschätze niemals die Menge an Kisten, die du tatsächlich benötigst. Meistens sammelt sich über die Jahre deutlich mehr Kleinkram an als vermutet. Besorge dir daher lieber zwanzig Kartons mehr als ursprünglich berechnet. Achte auf eine hohe Qualität der Boxen, damit diese beim Stapeln nicht einknicken. Günstige Angebote aus dem Internet halten dem Gewicht von Büchern oder Geschirr oft nicht stand.
Hier sind die wichtigsten Utensilien für deine Packstation:
Bevor der erste Karton das Haus verlässt, müsst du die Laufwege prüfen. In Berliner Altbauten sind die Treppenhäuser oft eng und mit Fahrrädern oder Kinderwagen zugestellt. Sprich deine Nachbarn rechtzeitig an und bitte um einen freien Durchgang für den Umzugstag. Ein freundlicher Zettel im Flur wirkt hier oft Wunder und vermeidet böse Blicke. Sichere empfindliche Ecken oder Türrahmen im neuen Heim eventuell mit etwas Kartonage ab.
Diese Website benutzt Cookies. 🍪 Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr Infos